Mein Werdegang


Ich bin mit zwei Schwestern im Elternhaus in Frenkendorf (BL) aufgewachsen. Meine „Erste grosse Liebe“ war eine riesige Caran d’Ache Farbstiftschachtel. Sie lag unter dem Weihnachtsbaum als ich vier Jahre alt war. Mein Vater, aus Italien stammend, war sehr kreativ. Er förderte bei mir das Malen und das Zeichnen, das Basteln mit allen Materialien und auch das Musizieren.

Mein Vater starb,  als ich neun Jahre alt war. Mein Leben veränderte sich danach dramatisch. Meinen Wunsch, die Kunstgewerbeschule zu besuchen, musste ich aufgeben. Stattdessen absolvierte ich eine Berufslehre als Arztgehilfin/Sekretärin.

Das Malen bzw. der Wunsch mich mit Farben auszudrücken, liessen mich aber nicht los. Ich studierte deshalb von 1981 bis 1985 an der Neuen Kunstschule in Zürich und 1990 nahm ich Kurse an der Schule für Gestaltung. Ich wollte künstlerisch wachsen und Raum schaffen für meine Kreativität.

Um mein Leben zu verdienen arbeitete ich einige Jahre als kaufmännische Angestellte.  1994 entschloss ich mich, den Sprung in die Selbstständigkeit als Künstlerin zu wagen. Ich stellte meine Bilder, Objekte und Inschriftentafeln aus, zuerst in kleinen privaten Ausstellungen und ab 1995 in verschiedenen Galerien. 1999 erweiterte ich meine Arbeit und eröffnete mein Atelier, in welchem ich Menschen Gelegenheit biete, ihre eigene Kreativität zu entdecken und ihren Werdegang zu unterstützen.

Meine Liebe zur Natur, das Hingezogen sein zum Mystischen und Metaphysischen dominieren meine Kunst. Das Interesse  an den alten Hochkulturen  – Ägypter, Hebräer, Inder, Kelten, Griechen, Römer, Tibeter, Indigene Völker Amerikas – fliesst in meine Bilder ein. Das Leben selbst ist meine Inspiration; ich sehe das menschliche Dasein eingebettet in den grossen kosmischen Kreislauf.

Ich lasse mich von meinen eigenen inneren Bildern leiten, denn Malen ist für mich die Suche nach dem Ursprung.